Egal wie viele Vorteile das Singleleben auch bietet, es gibt ein paar Tage, an denen die meisten Solisten in tiefste Depressionen verfallen. Wenn sich Silvester um punkt zwölf alle Päarchen in dei Arme fallen und in nicht enden wollenden Zungenküssen versinken, umklammern wir Solisten uns verzweifelt an unser Sektglas und halten händeringend nach jemandem Ausschau, dem es genauso geht.
Verhasste Tage für Singles
Verhasst ist auch der Valentinstag, an dem Singles nur zu sehr bewusst wird, wie allein sie sind. “Ich habe diesmal kein Foto für dich”, lautet auch hier die Devise. Rosen, gerahmte Fotos und Liebesbriefe bekommen nämlich nur die anderen. Der absolute Horror ist jedoch… Weihnachten.
Harmonie unterm Tannenbaum
Unterm Tannenbaum im Kreise der Familie ist es besonders (un)schön, keinen Freund oder keine Freundin zu haben. Während die kleine Schwester oder der große Bruder das Fest mit dem Partner zelebriert, versinken die Alleingebliebenen oft in Selbstmitleid… und erhalten zur Krönung auch noch gut gemeinte Ratschläge von der Verwandtschaft. Kein Wunder also, dass viele Singles an Weihnachten überhaupt nicht glücklich sind. Von wegen “oh du fröhliche”.
Keine Vorfreude auf Weihnachten
Besonders bei älteren Single-Frauen tendiert die Vorfreude auf die Weihnachtszeit gegen Null. Dies hat das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag der Online-Partnervermittlung eDarling herausgefunden. Demnach freuen sich Frauen mehr als Männer, Paare mehr als Singles und Jüngere mehr als Ältere. Während die Vorfreude bei Männern über das Alter hinweg nahezu konstant bleibt, sinkt bei Frauen über 40 die Vorfreude, besonders bei Single-Frauen.
Weihnachtsfrust bei ältere Single-Frauen
Für Singles gibt es sicher bessere Zeiten im Jahr. In lauen Sommernächten können Singles ungehemmt flirtend feiern und ihre Unabhängigkeit genießen. Die Weihnachtszeit richtet den Fokus jedoch auf die Familie und die Verbundenheit mit den Lieben. Eine Partnerschaft gilt als bereichernd und trägt mit dazu bei, sich besonders auf das anstehende Fest der Liebe und Familie zu freuen.
Gesellschaftlicher Druck
Singles jedoch empfinden zu dieser Zeit verstärkt den gesellschaftlichen Druck, der auf sie wirkt. Die meisten Freunde und Bekannten verbringen die gemütliche Zeit mit ihren Partnern und Familien. Nimmt ein Single an vorweihnachtlichen Treffen teil, so erntet er vermutlich viele mitleidige Blicke.
Privat erfolglos
“Wird eine Frau in jungen Jahren noch als besonders wählerisch angesehen, so reflektiert der soziale Spiegel besonders häufig und unausweichlich zur Weihnachtszeit das Bild, einen Lebensstil außerhalb der Norm zu führen und privat erfolglos zu sein. Das kann einem die Lust auf die Weihnachtszeit ordentlich verderben”, erklärt Psychologin Dr. Wiebke Neberich von eDarling.
Bloß nicht in Selbstmitleid versinken
Da hilft nur eins: Am Besten die Weihnachtszeit mit anderen Singles verbringen und die eigene Unabhängigheit nutzen. Sprich: Statt in Selbstmitleid zu versinken, lieber daten, feiern, Freunde treffen. Schneller als man denkt, ist auch diese “schlimme” Zeit wieder vorbei und bis zum nächsten Weihnachtsfest hat man ganz viel Zeit, das Leben als Single zu genießen. Oder man hat bis dahin längst seinen Traummann oder seine Traumfrau gefunden
Hier noch ein paar Tipps fürs Überleben
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